Gästebuch

Wir freuen uns über alle Einträge, egal ob sie positive oder negative Kritik enthalten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir alle Einträge vor einer Veröffentlichung auf beleidigende Inhalte oder Inhalte, die nicht mit dem Haager Komödienbrettl im Zusammenhang stehen, prüfen!

Vielen Dank!

30 Einträge auf 3 Seiten

Holger v. Stetten

03.04.2018
08:19
„Ich bin schon da“, so hieß das Stück des Haager Komödienbrettls.

Wir waren auch schon da, im Komödienbrettl, und konnten ein heiteres und gleichzeitig tiefsinniges Stück von Reinhard Seibold genießen. Sensibel analytisch verstand er es seine Eindrücke des Jakobsweges in eine nachdenkliche und zugleich die Lachmuskeln strapazierende Synthese zu gießen, die auch nach dem Schlussapplaus noch lange nachwirkt.

Der darstellerischen Leistung ausnahmslos aller Schauspieler ist sehr hohes Lob auszusprechen. Unaufdringlich und doch nachhaltig konnten sie die unterschiedlichsten Charaktere des Pilgerquerschnitts herausarbeiten.

Von der mit Logorrhoe behafteten Christa, die wegen ihres Redeschwalls das Zuhören längst verlernt hatte, bis hin zum unentschlossenen, eher sinnierenden und vom Zölibat gequälten Pfarrer Jakob wurde die ganze Spannbreite der menschlichen Bedrängnisse erfasst und treffend interpretiert.

Vielen Dank an das Haager Komödienbrettl. Wer nicht da war, hat wirklich etwas versäumt.

H.v.Stetten

Friedemann Wurm

18.01.2017
15:44
Was wir am 14. Jan. 2017 in Haag erleben konnten / mussten, war schwerste Kost und zugleich eine unheimlich gute Leistung von allen Schauspielern.

Als Beispiel:
Ein Adi der uns schmerzlich aufzeigt, was mit uns Menschen manipulativ möglich ist.
Es ging bei mir sogar soweit, dass ich soooo gerne in erster Linie Adi von der Bühne geholt hätte. Es wurde uns aufgezeigt, dass die demokratischen Spielregeln so leicht mit Füßen getreten werden können.
Eine Eva die sich nur als ein mitlaufendes, nachplapperndes Wesen zeigt.

Eine tolle schauspielerische Leistung. Hoffentlich zeigen Adi und Eva im wirklichen Leben ein anderes Gesicht, hoffentlich verabscheuen sie in Wirklichkeit diese Einstellung.
Selten hat ein Theaterstück die Besucher so zum Nachdenken gebracht. Es ist wahrlich schwere Kost. Sicher wurden viele Gespräche über das Stück und über unsere Haltung anderen Menschen gegenüber in den Tagen danach geführt.
Doch genau das wollte Herr Seibold bewirken… und es ist ihm vorzüglich gelungen.
Wie sagt Herr Bundespräsident Gauck in seiner Abschiedsrede vom 18. Jan. 2017:
„….. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen Demokraten und Nichtdemokraten….“
Hoffentlich erkennen immer mehr, wie wichtig es ist diese entscheidende Trennlinie zum Nichtdemokraten nicht zu überschreiten.

Friedemann  Wurm

14.01.2017
19:06
... und niemand schreibt etwas über das neue Stück....
Wir sind gespannt. In einer Stunde beginnt die Vorstellung.
Die Soufleuse sitzt noch im Lokal (Ampertal) bei feinem Essen. Wir sind also noch gut in der Zeit. ?
Gruß Friedemann und Angela aus Ismaning

 Sascha

14.09.2016
20:28
Bin durch Zufall auf eure Website gestoßen, sieht gut aus! Grüße und alles Gute :-)

H. v. Stetten

26.04.2015
08:42
Liebe Theatertruppe des Komödienbrettls,
fast schon ein visionäres Stück habt Ihr da auf die Bretter, die die Welt bedeuten, in grandioser Art und Weise hingezaubert. Es war sicher nicht zu früh, die seit geraumer Zeit offensichtlich verloren gegangene Gleichberechtigung der Männer so treffend zu thematisieren.

Müssen sich doch die zu Hause mangels Kampfgeist unterlegenen Ehegeschädigten in eine FfZ (Frauen frei Zone) eines Männerhauses flüchten, um die Wunden ihres verletzten Selbstwertgefühls zu lecken. Aber selbst dort kommen sie der weiblichen Komponente nicht ganz aus. Erich, ein Thermofratenser (kommt von thermos=warm und frater=Bruder) und Mitbewohner vom anderen Ufer, betütelt seine Leidensgenossen mit hausfraulichen Qualitäten und komödiantisch weiblichem Charme, für den diese nicht immer volles Verständnis aufbringen können.

Genau diesen Eigenschaften wollten die Herren doch eigentlich entfliehen. Der gravierendste Unterschied ist aber, dass Erich keinen der Männerhausbewohner mit insistierenden Forderungen missionieren will. Rechtzeitig steckt er zurück und wird nicht nur deshalb voll und ganz akzeptiert.

Ganz ohne Frauen geht es dann aber doch nicht. Toni, die Aushilfsgymnastiklehrer­in bringt die matten Möchtegern-Machos wieder auf Vordermann und rechte Spur. Irgendwie passen Frauen und Männer eben doch zusammen, zumindest zeitweise, oder? Die Liebe macht’s möglich.

Ein wunderbar durchkonstruiertes Stück in schauspielerischer Bestbesetzung kann man nur in höchsten Tönen loben und anempfehlen. So viel und herzlich gelacht haben wir schon lange nicht mehr. Danke an das ganze Team.

HvS

Vroni und Günther Kroyer

26.04.2015
08:28
Ja, nachdem wir es doch endlich auch einmal geschafft haben, aus Niederbayern zu unseren langjährigen Freunden Helga und Reinhard zum Theater nach Oberbayern, der in den 70er/80er Jahren musikalischen Wirkungsstätte zu kommen, sind wir gestern in der Vorstellung sehr begeistert nach Hause gefahren. Es war spitzenklasse und da wir ja nun auch über die nächste Theatersaison informiert werden, war es bestimmt nicht der letzte Besuch. Es war auch eine tolle Sache.

Caroline Gübele

13.04.2015
12:11
  • **Besser gehts nicht***
Wir waren mit Freunden (alle Altergruppen) in der Sonntagsvorstellung.
Selten soviel am Stück gelacht. .... Danke nun sind die Kiefergelenke wieder entspannt. Am heutigen Arbeitsmontag kann nun kommen was will.... dann denke ich einfach an die "Durchtrainierten und charmanten Supermänner aus der Haager WG ."....
Auch alle "Weiba...." mit und ohne Gschrei....waren perfekt.
No Woman no cry....war knackig , kurzweilig, luschtig und so authentisch perfekt auf der Bühne umgesetzt.
Vielleicht schau ich es mir nochmal an nächste Woche


 MoosburgTV

12.04.2015
20:55
Bericht über
Koa Weibats koa Gschrei
http:­//­www.­jahnel-­verlag.­de/­joom2/­index.­php/­kuktur/­33389-­weibats1204
„Koa Weibats koa Gschrei“ - Auf Hochdeutsch „No woman no cry“ - Um dieses Weisheit dreht sich das neueste Theaterstück des Haager Komödienbrettls. Reinhard Seibold hat es wieder geschafft, ein Lustspiel zu schreiben, dass die Zuschauer wirklich begeisterte. Politisch Korrekt ging es allerdings in den wenigsten Szenen zu.

 Heinrich

12.02.2015
14:05
Kultur das beste in der Region,
weiter So,bairisch bunt und in bester Mundart, mehr dazua unta da Seitn www.FBSD.de - einfach boirisch gerdt wie dahoam.

Caroline Gübele

09.11.2014
09:36
...die gestrige 13.Vorstellung von Tutto Bene war grandioso. Ihr seid einfach genialo.
Wir freuen uns jetzt scho aufs nächste Stückle..
Au wenns dann hoist "No woman no cry" .....
Wir sind auf jeden Fall wieder dabei.....

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